Galapagos

Reptilien

Die Galapagos Riesenschildkröte und andere interessante Reptilien auf den Galapagos Inseln treffen Sie nicht nur in der Aufzuchtstation der Charles Darwin Forschungsstation in Puerto Ayora, sondern und vor allem auch in freier “Wildbahn”. Folgen Sie den Spuren im Sand und -wenn Sie dies in richtiger Richtung tun- treffen Sie auf einen Leguan oder einen Drusenkopf. Letztere sind sehr genügsame Tiere. Sie warten oft monatelang bis eine Kaktusfrucht hinunterfällt, die sie dann gemächlich verspeisen. In der Zwischenzeit verteidigen sie ihr, von den Artgenossen klar abgestecktes, Revier.

Auf Meeresleguane und Lavaechsen treffen sie fast überall. Augen auf! Alle diese Reptilien auf den Galapagos Inseln lassen sich einfach fotografieren und sind beliebte Motive. 

Insel Fernandina, Galapagos: Meeresleguan
Insel Fernandina, Galapagos: Meeresleguan
Meeresleguane

Die Galapagos Meeresleguane beeindrucken durch ihr Gruppenverhalten und durch ihren zur Sonne gerichteten Blick. Nach der vegetarischen Futteraufnahme unter Wasser wärmen sie sich an Land auf dem schwarzen Lavagestein wieder auf, denn Ihre Körpertemperatur sinkt durch den Tauchgang stark ab. Hunderte Augen schwarzer “Minidrachen” schauen Sie -allerdings eher desinteressiert- an. Hoch interessant ist es, ihnen beim Schnorcheln bei der Nahrungssuche zuzuschauen. Das ist an einigen Besuchspunkten möglich.

Insel Santa Fé, Galapagos: Landleguan
Insel Santa Fé, Galapagos: Landleguan
Landleguan

Die Landleguane auf den Galapagos Inseln, auch Drusenkopf oder speziell der Santa Fé Landleguan genannt, sehen einfach spektakulär aus. Die gelbliche Farbe, die schuppige Haut, die spitzen Krallen, der Rücken- und Nackenkamm sowie der lange Schwanz und das “Lächeln” im Gesicht macht diese Tiere zu einer der Attraktionen der Galapagos Inseln. Das charakteristische Kopfnicken signalisiert dem Rivalen, wer hier der “Herr” ist. Zwei Monate nach der Fortpflanzungszeit im Dezember legen die Weibchen bis zu 20 Eier. Die Eier werden verscharrt, nach drei bis vier Monaten schlüpfen die Jungen. Bis zu 70 (!) Jahre alt können diese Reptilien werden.

Insel Santa Cruz, Galapagos: Riesenschildkröte
Insel Santa Cruz, Galapagos: Riesenschildkröte
Galapagos Riesenschildkröte

Die Riesenschildkröten der Galapagos Inseln sind sicher die Tiere, die jeder als erstes mit Galapagos assoziiert. Waren es ursprünglich 15 endemische Unterarten, so sind es heute nur noch zehn. 2012 erst ist eine Art mit nur noch einem Exemplar, dem bekannten “Lonesome George”, ausgestorben. Die Riesenschildkröte ist traurigerweise die Spezies, die dem “Feind Mensch” am meisten zum Opfer gefallen ist, eine zu leichte Beute! Um so größer sind die Bemühungen der Forschungsstation, die Populationen wieder aufzustocken. Ist die Galapagos Riesenschildkröte doch auch eine der Grundpfeiler der Evolutionstheorie von Charles Darwin. Ihr Naturführer wird ihnen erklären und zeigen, warum das so ist. Grandiose Tiere!!

Insel Chinesenhut, Galapagos: Lavaechse auf Meeresleguan
Insel Chinesenhut, Galapagos: Lavaechse auf Meeresleguan
Galapagos Lavaechsen

Die kleinen Galapagos Lavaechsen sind überall zu finden. Sobald die Sonne scheint, kommen sie aus ihren Verstecken und scheinen zu erstarren. Sobald ein “Feind” wahrgenommen wird, verschwinden sie blitzschnell in eine Felsspalte, unter den Blättern einer Pflanze oder im Gestrüpp. Fünf endemische und zwei nicht endemische dieser Echsen-Arten gibt es auf den Galapagos Inseln. Außer auf den Felsen sitzen sie auch nur zu gern auf den Meeresleguanen, hier duldet einer den anderen. Somit gibt es auch hier gute Möglichkeiten für spannende Aufnahmen.

Faszinierende Reptilien auf den Galapagos Inseln. Soweit das Auge reicht.
Faszinierende Reptilien auf den Galapagos Inseln. Soweit das Auge reicht.
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